eM@w - Elektronische Maßnahmeabwicklung
Was ist die eM@w – elektronische Maßnahmeabwicklung?
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat das neue Kommunikationskonzept zur „elektronischen Maßnahmeabwicklung – eM@w“ zwischen den Agenturen für Arbeit und den beauftragten Bildungsträgern entwickelt.Bereits im Jahr 2007 wurde für alle Bildungsträger, die mit der Durchführung von BvB beauftragt wurden, die elektronische Maßnahmeabwicklung verpflichtend eingeführt. Darüber hinaus will die BA schrittweise weitere ausgewählte Arbeitsmarktdienstleistungen durch eM@w unterstützen.
Die elektronische Maßnahmeabwicklung hat das Ziel, bundesweit einheitliche und standardisierte Arbeits- und Prozessabläufe zu gewährleisten und so einen effizienten und transparenten Produkteinsatz zu realisieren.
Dabei sollen insbesondere die Arbeits- und Kommunikationsabläufe innerhalb der Agenturen für Arbeit und zwischen den Bildungsträgern und den Agenturen für Arbeit zeitlich verkürzt, bundesweit einheitlich strukturiert und nach [einheitlichen] Kategorien definiert werden.“
Dabei sollen insbesondere die Arbeits- und Kommunikationsabläufe innerhalb der Agenturen für Arbeit und zwischen den Bildungsträgern und den Agenturen für Arbeit zeitlich verkürzt, bundesweit einheitlich strukturiert und nach [einheitlichen] Kategorien definiert werden.“
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
Wie erfolgt der Datenaustausch bei der elektronischen Maßnahmeabwicklung (eM@w)?
Im Fall eM@w gibt es zwei Möglichkeiten, den Datenaustausch mit der Bundesagentur für Arbeit durchzuführen.- Zum einen durch den externen Datenaustausch über Drittsystemen, oder
- zum anderen über eine einfache interne Schnittstelle in Ihrem eigenen System.
Übertragung sensibler Daten über externe Systeme birgt Nachteile
Wie erwähnt ist ein Datenaustausch über ein Drittsystem, welches die Daten über einen externen Webserver an die Bundesagentur übermittelt, möglich.
Große Nachteile bei Fremdsystemen:
- Sie müssen häufig Ihre Daten aufwändig doppelt eingeben: Sie müssen diese sowohl in Ihr eigenes System, als auch zusätzlich in das Drittsystem einpflegen. Dies bedeutet für Sie einen wesentlich höheren Zeit- und Arbeitsaufwand.
- Sie haben keine Möglichkeit der Dokumentation: Die Daten zu dem Teilnehmer (psychologisch, sozialpädagogisch, medizinisch), die Sie über ein externes System versenden, und die Dokumentation der Kommunikation mit dem Kostenträger sind schlussendlich im Fremdsystem hinterlegt und werden nicht in Ihrem internen System mit der Fülle an erhobenen Daten zum Teilnehmer verknüpft.
- Es besteht ein höheres Datenschutzrisiko: Sie müssen bei Fremdsystemen Ihre sensiblen Daten (z.B. Leistungs- und Verhaltensbeurteilungen, Mitteilungen etc.) online an einen Server in einem externen Rechenzentrum übertragen. Das bedeutet, dass fremden Personen theoretisch der Zugriff auf Ihre Daten und oft auch Passwörter möglich ist.
- Sie müssen meist zusätzliche Systeme (Clients) installieren und pflegen. Das bedeutet für Ihre IT einen weiteren Arbeits- und Zeitaufwand in der Systempflege.
- Und letztendlich müssen Sie auch die zusätzlichen Kosten bedenken: Schließlich müssen Sie externe Systeme zusätzlich zu Ihrer internen Lösung bezahlen.
Zeit, über die gesamte hausinterne IT nachzudenken
Aufgrund der Einführung von eM@w ist es für viele Bildungsanbieter an der Zeit, über den Einsatz einer teilnehmerbezogenen Standard-Software für die Planung, Organisation, Administration, Verwaltung, Dokumentation und Auswertung von Bildungsmaßnahmen nachzudenken, um auch in Zukunft flexibel auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen zu können und die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung zu garantieren.Die genutzte Software sollte sich in jedem Fall in die internen, komplexen Prozesse optimal einfügen und die Arbeit erleichtern. Dabei sollte die Nutzung intuitiv und einfach sein, damit eine schnelle Integration im Unternehmen möglich ist.
Einfach, dokumentiert, sicher - die RIOS eM@w-Schnittstelle
Keine zusätzliche Datenerfassung
Anders als bei Einzelanbietern sind alle, über die eM@w Schnittstelle melderelevanten Daten und Vorgänge komplett in den RIOS Arbeitsprozess integriert. Dadurch entfällt eine zusätzliche Datenerfassung oder Pflege in Zweit- oder Drittsystemen.Umfassende Dokumentation direkt beim Teilnehmer
Ein wesentlicher Vorteil ist, dass RIOS beides verbindet: Datenübertragung und Dokumentation. In RIOS werden die Daten zu dem Teilnehmer (psychologisch, sozialpädagogisch, medizinisch) und die Kommunikation mit dem Kostenträger mit der Fülle an erhobenen Daten zum Teilnehmer verknüpft und dokumentiert.Automatischer Informationsaustausch
Der Informationsaustausch erfolgt ebenfalls direkt aus RIOS heraus vollautomatisch, so kann dieser komplexe Prozess durch einfachste Bedienung und ohne zeitlichen Mehraufwand abgewickelt werden. Die Bildungseinrichtung behält mit unserer Schnittstelle jedoch stets die vollständige Kontrolle darüber, welche Daten aus Ihrem Gesamtsystem zur Agentur für Arbeit übermittelt werden.Hoher Sicherheitsstandard
In RIOS werden Ihre sensiblen Daten auf Ihrem unternehmensinternen Server gespeichert und von dort aus unter hohen Sicherheitsstandards an die BA übertragen. Diese Datenübertragung zur BA erfolgt über das Sicherheitszertifikat „https“, das auch im Online-Banking in der Finanzbranche genutzt wird.Keine zusätzliche Applikation nötig
RIOS wird auf dem internen Server Ihrer Einrichtung installiert und kann von dort abgerufen werden. Damit entfällt eine Einzelinstallation auf den unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Die IT spart sich damit einen erheblichen Zeitaufwand bei der Installation und der Pflege des Systems.
Beispiel-Funktionen der elektronischen Maßnahmeabwicklung (eM@w) in RIOS:
- Teilnehmer werden von RIOS inklusive Adress- und Kontaktdaten automatisch angelegt, sobald die Arbeitsagentur den Aufnahmeprozess startet.
- Fehlzeiten werden von der zuständigen Stelle beim Bildungsanbieter mit den üblichen Assistenten in RIOS erfasst und automatisch wöchentlich übertragen.
- Monatlich werden auch Termine wie Prüfungen oder Praktikumszeiten aus dem Maßnahmenkalender oder dem persönlichen Kalender des Teilnehmers an die zuständigen Beratungs- und Vermittlungsfachkräfte übertragen.
- Auch Berichte und weitere Informationen durch eM@w zu übermitteln ist über RIOS kein Problem. Individuelle Leistungen, Profilings, Förderpläne oder Unterlagen zur Integration werden in RIOS mit einer digitalen Signatur versehen und als PDF-Dokument versandt. Dabei kann für jeden Mitarbeiter der Bildungseinrichtung eine persönliche Signatur hinterlegt werden.
- RIOS verknüpft alle Daten (gesendet und empfangen) mit der Teilnehmerakte. So haben Sie alle Informationen zum Teilnehmer stets sofort umfassend zur Hand und können individueller auf ihn eingehen.
Noch viel mehr Arbeitserleichterung mit RIOS
Die em@w-Schnittstelle ist in RIOS nur ein Bruchteil der eigentlichen Funktionen.RIOS bildet Ihre Einrichtung vollumfassend ab und ist unkompliziert und intuitiv für alle Mitarbeiter zu nutzen. Ihre täglichen Arbeitsprozesse werden durch RIOS erheblich vereinfacht und strukturiert.
Schon jetzt bietet Ihnen RIOS Funktionen, die Sie auch in Zukunft erheblich bei Ihrer Arbeit unterstützen werden. So werden
- die Individualisierung der Leistungen je Teilnehmer,
- Rehadiagnosen und umfassendes Profiling,
- die Verwendung von ICD10- und ICF- Codes,
- der vollständige FIP (Förder- und Integrationsplan: Förderbedarf – Fördermaßnahme - Förderergebnis) und
- die Integrationsbemühungen (Casemanagement, Rehaintegrationsmanagement)
Gerne informieren wir Sie näher über die Funktionen in RIOS und die eM@w Schnittstelle.
Mehr Informationen zu eM@w finden Sie in unserer kostenfreien und unverbindlichen Informationsbroschüre "eM@w".>> Diese em@w-Broschüre können Sie hier anfordern.
Mehr Informationen zu RIOS finden Sie in unserer kostenfreien und unverbindlichen Informationsbroschüre "RIOS". >> Diese RIOS-Broschüre können Sie hier anfordern.
Wir freuen uns über Ihre persönliche Kontaktaufnahme.
Unsere RIOS Spezialisten erreichen Sie telefonisch unter 08031-297937 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


